Clevere IT-Lösungen werden in Unternehmen immer wichtiger. Vielleicht haben Sie bisher gezögert, einen virtuellen Server zu nutzen, weil Sie dachten: „Der kommt doch sowieso nur für große Firmen infrage.“ Doch das stimmt nicht – auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von dieser Technologie. Ein virtueller Server ist eine virtuelle Maschine (VM), die von einer spezifischen Software auf einem physischen Computer erstellt wird. Dabei teilt sich der virtuelle Server die Ressourcen eines einzigen physischen Servers mit anderen virtuellen Servern. Der so bezeichnete Virtual Private Server (VPS) bietet seinen Benutzern dieselbe Serverfunktion wie ein dedizierter Server – also ein Server, der nur Ihnen zur Verfügung steht.
Das Wichtigste in Kürze
- Virtualisierung spart Kosten und Zeit: Mehrere Betriebssysteme laufen auf einem einzigen physischen Server, der dadurch deutlich besser ausgelastet ist – gängige Server sind im Betrieb oft zu weniger als 5 Prozent ausgelastet.
- Weniger Hardware bedeutet weniger Fehlerquellen, und virtuelle Server lassen sich im Notfall deutlich schneller wiederherstellen als traditionelle IT-Systeme.
- Ressourcen lassen sich flexibel erweitern und bei Bedarf ebenso einfach wieder reduzieren – ideal für wachsende Unternehmen.
- Der Zugriff auf die Daten ist rund um die Uhr von überall möglich, was flexibles Arbeiten und eine sehr gute Home-Office-Anbindung ermöglicht.
- Weniger physische Server im Rechenzentrum bedeuten weniger Kühlung und weniger Stromverbrauch – ein Beitrag zum Umweltschutz.
1. Enorme Kosten- und Zeitersparnis
Mittels eines VPS können mehrere verschiedene Betriebssysteme (z. B. Windows und Linux) auf ein und demselben physischen, leistungsstarken Computer betrieben werden. Damit sparen Sie nicht nur Anschaffungs- und laufende Kosten, weil Sie im Normalfall mehrere physische Server benötigen würden, sondern auch Stromkosten, da die vorhandene Hardware viel besser ausgelastet ist. Das ist vor allem deshalb interessant, weil gängige Server während des Betriebs oft zu weniger als 5 Prozent ausgelastet sind und große Ressourcen vorhalten, die überhaupt nicht gebraucht werden.
Eine virtuelle Maschine hat auch den Vorteil, dass sie sich mit nur wenigen Mausklicks auf der bereits bestehenden Infrastruktur erstellen lässt. Das spart Zeit und schont das Budget, weil nichts bestellt oder extra eingeplant werden muss.
- Mehrere Betriebssysteme auf einem physischen Server
- Kostensparend, da nur ein Server benötigt wird
- Verwaltung über nur ein Management-Programm
2. Weniger Hardware, weniger Probleme
Das komplette System kann über ein einziges Management-Programm verwaltet werden, das der Hersteller normalerweise gleich mitliefert. So können Aktualisierungen und Wartung vornehmlich von einem Administrator durchgeführt werden – auch das spart Kosten und Zeit.
Womöglich ist es bei Ihnen auch schon vorgekommen, dass die Hardware „versagt“ und alles aufwendig und zeitraubend durch einen Fachmann wiederhergestellt werden muss. Mit nur einem physischen Server können zwar ebenfalls Probleme auftreten, diese lassen sich jedoch viel schneller beheben, als wenn es zum Ausfall gleich mehrerer Server kommt.
3. Optimale Ausfallsicherheit (Disaster Recovery)
Und was passiert, wenn dieser eine Server ausfällt? Gerade virtuelle Server haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu traditionellen IT-Systemen schnell wiederhergestellt werden können. Sie sind nicht nur einfacher zu sichern – es lassen sich auch im laufenden Betrieb alle virtuellen Geräte gemeinsam sichern. Um hier eine optimale Lösung anbieten zu können, arbeiten wir mit namhaften Anbietern wie VMware oder Proxmox zusammen, die uns eine ausfallsichere Basis zur Verfügung stellen.
4. Problemlose Erweiterbarkeit des virtuellen Servers
Wenn Ihr Unternehmen wächst und Sie mehr Ressourcen brauchen, lässt sich der VPS beliebig erweitern. Für den umgekehrten Fall, dass Sie die vorhandenen Ressourcen nicht mehr benötigen, können sie ganz einfach und mit wenig Aufwand wieder auf den früheren Stand herabgestuft werden.
5. Dauerhafte Verfügbarkeit
Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie von überall und jederzeit – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – Zugriff auf Ihre Daten haben. Das ermöglicht flexibles Arbeiten für Sie und Ihre Mitarbeiter.
6. Sehr gute Home-Office-Anbindung
Gerade in Krisenzeiten ist Flexibilität wichtig, damit das Geschäft weiterläuft. Und wenn dann noch „von oben“ entschieden wird, wie die Arbeitswelt gestaltet werden soll, ist eine Technologie, die flexibles Arbeiten auch aus dem Home-Office ermöglicht, von großem Vorteil. So haben während der Coronapandemie insbesondere die Unternehmen von einem VPS profitiert, deren Mitarbeiter aufgrund der Home-Office-Pflicht von zu Hause aus gearbeitet haben.
7. Hardware immer aktuell – insbesondere bei IT-Outsourcing
Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen virtuellen Server bei einem externen Anbieter wie einem IT-Systemhaus zu mieten, müssen Sie nicht ständig im Auge behalten, ob Ihre Hardware noch auf dem neuesten Stand ist. Sie können sich auf Ihren Anbieter verlassen, der die Technik immer an alle Veränderungen anpasst.
Vor allem für kleine Unternehmen, die sich oft aus Kostengründen keinen eigenen IT-Mitarbeiter leisten können, ist IT-Outsourcing eine gute und preiswerte Alternative.
8. Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz
Das Thema Umweltschutz ist nicht erst durch die Bewegung „Fridays for Future“ stärker in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Durch den Einsatz von virtuellen Maschinen werden weniger Server im Rechenzentrum benötigt – und weniger physische Server bedeuten weniger Kühlung und weniger Strom im laufenden Betrieb. Auch wenn das vielleicht nur ein kleiner Beitrag zur besseren Klimabilanz ist, so ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung.
Fazit
Die Virtualisierung von Servern hat viele Vorteile, die sehr nützlich für Ihr Geschäft sind und vor allem Geld und Zeit sparen. Falls Sie sich für den Einsatz dieser Technologie entscheiden, beraten wir Sie gern umfassend, klären offene Fragen und helfen bei der Umsetzung.
Häufige Fragen
Was ist ein virtueller Server?
Lohnen sich virtuelle Server auch für kleine Unternehmen?
Wie steht es um die Ausfallsicherheit virtueller Server?
Kann ein virtueller Server mit dem Unternehmen mitwachsen?
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Verfasst von
Maximilian DalichowIT-Projektleitung